Vegan abnehmen: So kann es gelingen

Fleisch weg, Fett weg? Anhänger der veganen Ernährung sind sich sicher: Wer auf tierische Produkte gänzlicher verzichtet, nimmt quasi ganz automatisch ab und isst zudem auch noch mit einem guten Gewissen. Doch kann man wirklich einfach vegan abnehmen? Wie sollte der Ernährungsplan aussehen und auf welche Lebensmittel sollte man setzen, so dass man genügend Vitamine und Nährstoffe seinem Körper zuführt? All das erklären wir.

mit veganer Ernährung abnehmen

Mehr über BodyChange erfahren >>

Für manchen Fleischliebhaber klingt es wie eine Horrorvorstellung: Nie wieder Steak, Würstchen und Pizza mit doppelt Käse. Nie wieder einfach so in einem Restaurant essen – ohne Bedenken. Und ständig die Inhaltsstoffe auf der Verpackung im Supermarkt studieren. Keine Frage: Wer sich vegan ernähren möchte, also komplett auf tierische Lebensmittel verzichten muss, sollte gut vorbereitet sein und muss einige Umstellungen im Alltag auf sich nehmen. Ein solider Ernährungsplan ist sinnvoll – gerade für Einsteiger. Wer sich aber einmal an die vegane Ernährung gewöhnt hat, kann gesundheitliche Vorteile daraus ziehen. So sind Volkskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohe Cholesterinwerte meist auf einen zu hohen Fleischkonsum zurückzuführen. Eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährungsweise hat hingegen das Potenzial, dem Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Zudem leben Veganer Studien zufolge oft im Allgemeinen gesünder: Sie rauchen seltener, trinken weniger Alkohol und bewegen sich oftmals mehr. Inwiefern hier allerdings die Ernährung entscheiden ist, weiß man nicht genau.

Ganz einfach vegan abnehmen?

Kann man auch einfach vegan abnehmen, wenn man sich nur noch pflanzenbasiert ernährt? Nicht unbedingt. Zwar besteht die Ernährungsform aus Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Salat, Kartoffeln, Getreide, Tofu, Hülsenfrüchte und Nüsse. Auf tierische Fette wird verzichtet. Doch nur, weil man vegan isst, isst man nicht automatisch gesund. Denn: Gerade vegane Ersatzprodukte beinhalten oftmals ungesunde Zutaten wie Zucker, künstliche Aromen, chemische Zusätze und Geschmacksverstärker. All das entspricht nicht einer ausgewogenen Ernährung. Auch kann man als Veganer zu Pommes, Chips oder Softdrinks greifen – denn die sind faktisch vegan.

Insofern ist die vegane Ernährung keine Voraussetzung zum Abnehmen, wohl aber kann sie durchaus den Gewichtsverlust unterstützen und positiven Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden haben. Denn: Pflanzliche Lebensmittel sind meistens fett- und zudem kalorienarm, aber durch den hohen Ballaststoff-Anteil sehr sättigend. Zudem liefern beispielsweise Hülsenfrüchte viel pflanzliches Eiweiß. Der Verzicht auf Milchprodukte kann ebenfalls einen positiven Effekt auf das Gewicht haben, denn so vermeidet man automatisch die Aufnahme von Milchzucker – was letztendlich nichts Anderes ist als Zucker, und somit ein versteckter Dickmacher ist.

Kurzum: Vegan abnehmen kann klappen – vorausgesetzt, man kocht immer frisch und verzichtet auf industriell hergestellte Ersatzprodukte.

Was alles kann man als Veganer eigentlich essen?

Was manchen „Fleischfresser“, der sich für seine Gesundheit oder eine schlanke Silhouette eine Zeit lang vegan ernähren möchte, zu Anfang seiner Ernährungsumstellung überraschen mag: Die Liste an veganen Lebensmittel, die beim Abnehmen helfen, ist länger, als man zunächst denkt:

#1: Hülsenfrüchte

Wie bereits erwähnt, sind Hülsenfrüchte – also Erbsen, Linsen, Bohnen oder Kichererbsen, eine vegane Allzweckwaffe – weswegen sie in nahezu jedem Gericht eingesetzt werden sollten. Denn sie haben dank ihrer langkettigen Kohlenhydrate einen hohen Sättigungsgrad, wodurch Heißhunger vermieden wird. Zum anderen sind sie reich an pflanzlichem Eiweiß – das ist wichtig für den Aufbau und den Erhalt unserer Muskulatur.

#2: Gemüse

Und zwar jeder Art: Ganz egal, ob Zucchini, Aubergine, Gurke, Karotten, Brokkoli, Blumenkohl, Spinat oder Kopfsalat. An Gemüse kann und sollte sich jeder Veganer satt essen

Paar am Tisch beim Essen

Mehr Infos über BodyChange >>

#3: Obst

Allerdings nur in Maßen – denn der enthaltene Fruchtzucker kann ganz schnell auf den Hüften landen. Deswegen ist Obst nur nach dem Workout ein toller, veganer Snack.

#4: Nüsse

Denn sie liefern überlebenswichtige Nährstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor sowie ungesättigte Fettsäuren und Vitamine.

Wer nach noch mehr Inspiration für seinen veganen Vorratsschrank ist, der klickt sich am besten einmal durch den BodyChange-Shop: Hier finden sich allerlei frische und rein natürliche, vegane Produkte. Wie wäre es beispielsweise mit Protein-Nudeln aus Rote Linsen-Mehl. Die sind super schnell zubereitet, bestehen aber weder aus Eiern noch aus Weizen und sind somit zu 100% konform. Das bedeutet: Man kann sie ohne Reue – beispielsweise mit etwas Pesto oder einer Tomatensauce genießen. Auch die Brotbackmischung kommt gänzlich ohne tierische Inhaltsstoffe aus – und für die Zubereitung muss man kein Meisterbäcker sein. Den passenden veganen Aufstrich gibt’s ebenfalls im BodyChange Shop: Beispielsweise Erdnussmus mit knackigen Erdnussstücken. Und wenn es mal richtig schnell gehen muss, gibt’s im Shop die passenden, veganen Fertiggerichte wie die cremige Karotten-Ingwer-Suppe oder das herzhafte Blumenkohl-Linsen-Curry. Denn wer sagt eigentlich, dass die vegane Ernährung anstrengend sein muss?