Nicht alle Kohlenhydrate machen dick!

Es ist ein hartnäckiger und weit verbreiteter Glaube: Kohlenhydrate machen dick! Warum sonst ist die Low Carb Diät allgegenwärtig und scheinbar das Geheimnis vieler Stars und ihrer Traumkörper? Tatsächlich stimmt daran aber nur die Hälfte. Denn die Wahrheit ist: Manche Kohlenhydrate, aber eben nicht alle Kohlenhydrate machen dick. Mehr noch: Eine bestimmte Gruppe an Kohlenhydraten unterstützt einen sogar dabei, seine persönliche Bestform zu erreichen. Denn es gibt „gute“ und „schlechte“ Kohlenhydrate. Warum diese Unterscheidung gerade für Abnehmwillige sinnvoll ist und wie man den Unterschied erkennt, verraten wir.

Gemüsenudeln mit Tomaten und Basilikum

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Wer seine persönliche Bestform erreichen will, muss auf Kohlenhydrate verzichten. Das ist eine weit verbreitete Annahme zum Abnehmen und auch die grundlegende Theorie der Low Carb Ernährungsweise. Tatsächlich hängt der Abnehmerfolg maßgeblich mit der Reduzierung bestimmter Kohlenhydraten zusammen. Durch Verzicht auf beispielsweise Brot, Pasta und Co. soll der Blutzucker konstant, die Insulinausschüttung niedrig und der Fettabbau hochgehalten werden.

Doch Kohlenhydrate befinden sich in zahlreichen, teilweise sehr gesunden Lebensmitteln – selbst in manche Gemüsesorten: Bedeutet das jetzt, auf all diese Lebensmittel zu verzichten und nur noch eiweißreiche Produkte, wie Fisch, Fleisch und Ei zu essen? Nein! Denn dann würde die Ernährung sehr einseitig aussehen und die Low Carb Diät wird zur No Carb Diät. Gesund ist das allemal nicht. Gemeine Heißhungerattacken können zur Regel werden. Mehr noch: Die Mangelernährung kann gefährliche Folgen für die Organe haben.

Machen Kohlenhydrate dick? Das Geheimnis der „Good Carbs“

Sinnvoll ist daher die Unterscheidung zwischen schlechten, nämlich kurzkettigen Kohlenhydraten und guten, nämlich langkettigen Kohlenhydraten:

  • Kurzkettige Kohlenhydrate – auch „Bad Carbs“ genannt – sind in ihrer Molekülstruktur einfach. Der Körper kann sie rasch verarbeiten. Das bedeutet: Kurzkettige Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel rapide in die Höhe schnellen, woraufhin er ebenso rasch wieder abfällt. Heißhungerattacken sind da vorprogrammiert! Das wiederum heißt: Bad Carbs verhindern den Abnehmprozess. Sie stecken beispielsweise in Dickmachern wie Süßigkeiten oder Limonade, Haus- oder Malzzucker aber auch in vielen Obstsorten in Form von Fruchtzucker.
  • Langkettige Kohlenhydrate – auch „Good Carbs“ genannt – sind in ihrer Molekülstruktur komplex, weshalb der Körper mehr Zeit braucht, sie zu verstoffwechseln. Durch die langsamere Verarbeitung der langkettigen Kohlenhydrate ist man länger gesättigt. Der Körper zieht zudem konstanter Energie aus ihnen. Gleichzeitig wird durch langkettige Kohlenhydrate der Blutzuckerspiegel stabil gehalten, so dass keine Heißhungerattacken auftreten. Das ist vor allem für all jene, die Gewicht verlieren und ihre persönliche Bestform erreichen wollen, hilfreich. Die Good Carbs sind zum Beispiel in Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten.

Hülsenfrüchte in Schalen

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Alltagstauglich und lecker

Mit dem Prinzip Good Carb wird die Frage „Machen alle Kohlenhydrate dick“ also mit einem klaren „Nein“ beantwortet. Und es kommt noch besser: Denn dadurch, dass mit Hilfe der Unterscheidung zwischen guten und schlechten Kohlenhydrate keine ganzen Lebensmittelgruppen ausgeschlossen werden, ist dieser Ernährungsansatz besonders alltagstauglich. Es gibt zahlreiche Good Carb-Rezepte, die einfach zuzubereiten und vor allem richtig lecker sind. Ob Linsencurry, Chili con Carne mit Kidneybohnen oder Kalbsmedaillons mit Erbsenpüree: Eine Ernährung mit langkettigen Kohlenhydraten lässt meist mehr kulinarischen Spielraum, als man zunächst annehmen mag. Und das Beste: Von den Good Carb Gerichten kann man so viel essen wie man will. Portionen abwiegen oder Kalorien zählen gibt es bei dieser Ernährung nicht. Nachschlag ist immer erlaubt!

BodyChange und das Prinzip „Good Carb“

Aus gutem Grund sind langkettige Kohlenhydrate – neben Eiweißen Abnehm-Turbos – wichtiger Bestandteil des BodyChange Ernährungskonzepts. Denn wir sind davon überzeugt, dass nur eine alltagstaugliche und vor allem sattmachende Ernährung langfristig an das persönliche Ziel führt. Dabei steht Genuss an allererster Stelle. Das zeigen unsere vielseitigen und zahlreichen Rezepte. Verzicht ist hingegen der falsche Ansatz und sorgt eher dafür, dass man in einem schwachen Moment von einer Fressattacke übermannt wird. Deswegen gibt es bei BodyChange auch das bewährte 6+1-Prinzip. Hiernach ernährt man sich an sechs Tagen in der Woche nach den sattmachenden Good Carb Rezepten. Am siebten Tag, den man frei wählen und sich so legen kann, wie es einem passt, ist alles erlaubt: Also auch Pizza, Pasta und Chips. Kurzum: Eine derart ausgeklügelte Ernährung nach dem Good Carb Ansatz macht satt, glücklich und ist wirklich für jeden umsetzbar.

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