Schlapp und müde? Drei Tipps gegen andauernde Müdigkeit

Mit 18 macht man ein bis drei Nächte am Stück durch und stürzt sich direkt in die nächste Arbeitswoche. Je älter man wird, desto seltener wird das leider. Verpasster Schlaf und zu wenig Erholungen fangen an, sich bemerkbar zu machen.  Bei durchgemachten Nächten ist die Ursache schnell erkannt – und lässt sich beheben, indem man spätestens am Wochenende ausschläft. Und wenn das nicht mehr hilft, man sich andauernd schlapp und müde fühlt? Dann wird es Zeit, sich sein Leben genauer anzuschauen. Drei einfache Tipps helfen oft gegen die andauernde Müdigkeit.

Senior businessman rubbing his tired eyes

Denn kurze Phasen der Erschöpfung sind vergleichsweise normal – sobald man mit viel Energie in seinem Job arbeitet, spannende Aktivitäten mit Freunden nachgeht oder Familie hat. Das kann schon mal zuviel werden. Diese Phasen sollten sich allerdings mit entspannten Momenten abwechseln, in denen man so richtig auftankt. Wenn das nicht mehr klappt und die andauernde Müdigkeit auch nach faulen Wochenenden auf dem Sofa nicht verschwindet, können oft diese drei Tipps helfen:

Tipp # 1: Ausreichend Schlaf

Wer wie viel Schlaf braucht, um tagsüber fit und ausgeruht zu sein, ist ganz unterschiedlich. Im Durchschnitt sollten es zwischen sechs und acht Stunden Nachtruhe sein. Wer nachts viel weniger schläft und sich damit nicht wohlfühlt, sollte hier ansetzen.

Übrigens gibt es keine Belege, dass es zwingend acht Stunden ununterbrochener Schlaf sein müssen. Wer sich mit nächtlichen Wachphasen wohlfühlt, der macht genauso weiter. Kritisch wird es nur, wenn einschlafen und aufwachen zur reinsten Qual werden.

Unser Tipp: Genau überlegen, welches Schlafbedürfnis man eigentlich hat – und wie sich das mit Job, Kindern oder den liebsten Hobbies gut vereinbaren lässt. Wer unter der Woche als Langschläfer-Typ immer um sechs Uhr aufstehen muss, brauch vielleicht speziell am Wochenende die Chance, bis in die Puppen zu schlafen. Das schlechte Gewissen, das halbe Wochenende zu verschlafen, sollte dann aber schnell abgeschafft werden. Erschöpft und müde in die nächste Woche zu starten, ist schließlich auch keine Option.

Abnehmen durch Schlaf

Tipp 2 #2: Mehr Bewegung an der frischen Luft

Das trifft auf die meisten Menschen zu, schließlich halten wir uns fast nur noch drinnen auf. Mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit, die Arbeit im Büro, der Fabrikhalle, dem Supermarkt und so weiter – und dann wieder zurück mit Bahn und Auto nach Hause. Sport passiert im Fitnessstudio oder daheim, der Spaziergang am Wochenende fällt schon mal gerne wegen Schlechtwetter aus – vor allem in der kälteren Jahreszeit.

Andauernde Müdigkeit ist oft genug eine Kombination aus fehlender Bewegung und zu wenig Tageslicht. Letzteres brauchen wir, um den Stoffwechsel und unsere Aufmerksamkeit zu pushen. Das bisschen Licht, dass sich seinen Weg durch Fensterscheiben bahnt, ist allerdings kaum ausreichend. Im Winter bleibt es auch tagsüber nur zu oft eher dämmerig – wie soll man da wach und fit werden?

Die Bewegung draußen an der frischen Luft kurbelt zusätzlich unser Gehirn mit an, macht uns fit und aufnahmefähig. Zusammen mit hellem Sonnenlicht hellt es die Stimmung auf und lässt kleinere Müdigkeitsattacken verschwinden.

Unser Tipp: Tagsüber ganz bewusst kleine Bewegungseinheiten einbauen – perfekt ist es, wenn sie draußen stattfinden. Der Spaziergang um den Block in der Mittagspause stärkt auch gleich noch den Rücken und aktiviert den Stoffwechsel nach dem Mittagessen. Viel Licht in die meist zu dunklen Büroräume zu lassen, kann ebenfalls hilfreich sein. Besonders lichtsensible Menschen reagieren auf fehlende Helligkeit mit Erschöpfung, Müdigkeit und Traurigkeit – selbst wenn sie ausreichend schlafen. Tageslichtlampen mildern das ab.

Sport im Herbst

Mehr Infos zu BodyChange Gesundheit >>

Tipps #3: Schlapp und müde dank Stress? Mehr Entspannung!

Ja, das ist der Klassiker für andauernde Müdigkeit und Erschöpfung. Schlapp und müde macht der negative Stress, bei dem sich an der fordernden Situation nur wenig ändert. Wenn im Job über das normale Maß hinaus Einsatz verlangt wird, Mehrarbeit oder Nacharbeiten an der Tagesordnung sind, die persönliche Situation durch Familie, Geldsorgen oder Krankheiten besonders angespannt ist – das sind alles typische Ursachen für Stress.

Wie stark sich jemand gestresst fühlt, ist dabei genauso individuell wie der ideale Schlafbedarf. Der eine stemmt seine 18h-Tage mit einem Lächeln und der andere bricht mit Teilzeitstelle und Kinderbetreuung bald zusammen. Wichtig ist, das Gefühl „Stress“ wahrzunehmen und dagegen anzugehen. Denn Stress schlägt sich schneller in körperlichen Symptomen um, als man gucken kann. Erst ist es nur das Gefühl, tagsüber schlapp und müde zu sein, dann kommen je nach Typ noch Magenbeschwerden, Heißhungerattacken oder Übelkeit dazu. Der eine futtert im Stress wild um sich, der andere vergisst das Essen und verweigert seinem Körper die notwendige Energiezufuhr.

Unser Tipp: Perfekt wäre, die Ursachen für Stress zu bekämpfen. Indem man beispielsweise klärende Gespräche mit den Kollegen und dem Chef führt, weil die Arbeitsbelastung mit Stellenbeschreibung und Zeitansätzen nicht zusammen passt. Oder man sucht sich privat Entlastung, um Familie, Hobbys und Freunde besser unter einen Hut zu bekommen. „Weniger ist mehr“ sagt ein Sprichwort – und vor allem bei stressbedingter Erschöpfung ist das Aussortieren von scheinbar unverzichtbaren Punkten der endlosen To-do Listen sehr wichtig.

Caucasian woman practicing yoga at seashore

Jetzt mit BodyChange Gesundheit starten >>

Schluss mit schlapp und müde: Mit Online-Schulung fitter werden

Im BodyChange Gesundheit Programm sind Elemente enthalten, um das Gedankenkarussell anzuhalten. Entspannungsübungen und bewusste Atemtechniken sorgen dafür, dass sich andauernde Müdigkeit durch Stress nicht zu sehr festsetzen kann. Das Gesundheitsprogramm wird als Online-Schulung über acht Wochen abgehalten, erstellt und begleitet durch erfahrene Sportmediziner und Sportcoaches.

Stärkendes Bewegungstraining und sanfte Aufwärmübungen gehen Hand in Hand mit Tipps zum rückenfreundlichen Arbeitstag und entspannendem Schlaf. Alles zusammen wird flexibel als Online-Schulung zur Verfügung gestellt – und passt damit auch in den hektischen Alltag, bei dem man kaum noch extra feste Termine außer Haus annehmen mag.

Der Bonus oben drauf: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel bis zu 100% der Kosten für das BodyChange Gesundheit Programm.

Trotz aller Tipps müde und schlapp? Es existierend auch einige körperliche Ursachen für andauernde Müdigkeit, die ärztlich kontrolliert werden sollten:

  • Hormonstatus (Schilddrüse, Vit. D) und Nährstoffversorgung (Vit. B12, Zink, Selen, Eisen)
  • Schlafstörungen & Einflüsse auf den erholsamen Schlaf wie Schlafapnoe, Schnarchen
  • sonstige Infekte oder Stoffwechselerkrankungen

Hier ist es wichtig, zunächst mit dem vertrauten Arzt zu sprechen, um der andauernden Müdigkeit auf den Grund zu gehen. Auch wenn es nach Lappalie klingt: Ständig schlapp und müde zu sein, ist keine Lappalie. Sondern ein Punkt, der ziemlich großen Einfluss auf die Lebensqualität nimmt.